Highlights neu

Archithema:Highlights neu

Highlights aus der aktuellen Ausgabe von IdealesHeim:

 

 

De Sede
← Ph. Bestenheider
Designer

Die Marke de Sede steht seit über vierzig Jahren für hochwertige Polstermöbel und hat es geschafft, sich auch international einen Namen zu machen. Ältere Modelle sind bereits zu Designklassikern avanciert und haben auf dem Vintage-Möbelmarkt fast Kultstatus erlangt; und auch neuste Modelle sind auf dem besten Weg dazu.

Der Schweizer Designer Philippe Bestenheider ist ein Formenforscher. Macht er sich ans Entwerfen, entstehen Stücke, die komplex und einfach zugleich sind. Oft von Formen der Natur inspiriert, gelingt es Bestenheider, diese in Design zu übersetzen.

Sein Entwurf für de Sede, der «DS-315»-Sessel, besteht aus einem Gefüge von konkaven und konvexen Oberflächen. Der architektonische Aufbau wird durch eine mehrteilige Haut überzogen, die durch die ausstehenden Leder-Nähte betont und sinnlich erfahrbar wird. Typisch für Bestenheider ist das raffinierte Zusammenspiel von organischer und technischer Formensprache. Dass der Sitzkomfort dabei nicht vergessen geht, versteht sich von selbst.
www.desede.com

 

London
Abigail im Wunderland

Im eigenen Haus schwingt sich die Inneneinrichterin Abigail Ahern zur Höchstform auf. Und erschafft mit Farben, gekonnter Beleuchtung und einem ganz besonderen Geschmack märchenhaft moderne Welten.

Erdgeschoss: Büchertapete, Samt-Tisch und rote Lampe von Abigail Ahern, Loveseat von George Smith.

 

 

Fabuliert: Leuchter nach Mass in Porzellan und Konvexspiegel von Atelier Ahern.


Fotos: Graham Atkins-Hughes/Chilli Media

 

Trin
Moderne in Holz

Den Bau eines Hauses für sich und seine Familie sah Norbert Mathis als Chance zum Test einer neuen Holzbauweise. Der Architekt konzipierte in der Bündner Bergwelt ein schlichtes, aber räumlich vielschichtiges Haus für vier Personen inklusive Atelier.

Nachhaltig: Die Qualität der Gebäudehülle liegt sehr nahe am Minergie-P-Standard.

 

 

Übersicht:
Immer wieder schweift der Blick hinaus in die Berge. (Tisch: De Padova)


Fotos: Ralph Feiner

 

 

Golden Gate
am Neuenburgersee

Der Publikumspreis des IdealesHEIM Architekturpreises geht an ein Haus von Atelier OÏ. An traumhafter Lage am Neuenburgersee gelegen, fällt die Villa vor allem durch ihre Farbigkeit auf.

Präzisionsarbeit: Die beiden Patios wirken wie aus dem kompakten Volumen ausgeschnitten.

 

 

Zukünftige Designklassiker: Tisch und Stühle sind von Wogg, die Leuchten von Atelier OÏ für Foscarini.

 

Fotos: Cédric Widmer

Salzburg Auf der Wiese
Die Natur im Haus, das Haus in der Natur - Die Architekten Maria Flöckner und Hermann Schnöll haben das Thema Bauen auf dem Land überraschend und unkonventionell umgesetzt.

Flexible Nutzungen: Der offene Grundriss wird durch neun gleiche Holzmodule strukturiert. (Sessel: Artek; Stühle: Plank; Tisch: Ikea; Hängeleuchte: Ingo Maurer)


 

Schwerelos: Zwischen zwei mächtigen Stahlbetonplatten dehnt sich der Wohnraum aus. Das Haus scheint über der Wiese zu schweben.


Fotos: Stefan Zenzmaier

Spezial
Mitten im Leben

Die Küche von heute hat sich ihren Platz als Mittelpunkt unseres Zuhauses zurückerobert. Die Verschmelzung von Genuss und Kommunikation ergibt die Living Kitchen, eine Küche zum Leben.


Alfredo Häberli über sein enges Verhältnis zur Küche und seine «Mesa».

Kochen braucht eine Menge Zeit. Kommen Sie selbst häufig zum Kochen?

Als Kind habe ich mehr Zeit in der Küche verbracht als im Wohnzimmer. Denn meine Eltern führten ein Restaurant, meine Grosseltern ein Hotel. Auch heute ist für meine Frau und mich die gemeinsame Zeit mit den Kindern am Tisch sehr wichtig. Ich selbst koche unglaublich gerne, dabei improvisiere ich allerdings eher, als mich an ein Rezept zu halten. Kochen ist für mich Erholung vom stressigen Beruf.

Wie unterscheidet sich «Mesa» von herkömmlichen Küchenmodellen?
In aller Regel sind gängige Küchen eher anonym, fast schon klinisch. Ich stelle beim Entwerfen den Menschen in den Mittelpunkt, und in der Küche arbeitet er vor allem. Also habe ich die Küche als Werkstatt konzipiert, die mit der Zeit eine Patina bekommt. So wird die Küche wieder zur Seele des Hauses.

Wie war die Zusammenarbeit mit der Firma Schiffini mit ihrer Tradition in der Kooperation mit Designern?
Die Anfrage der Italiener war ein Traum und eine Ehre. Gleichzeitig verspürte ich einen grossen Druck beim Antreten von Vico Magistrettis Erbe nach seiner 40-jährigen Arbeit für Schiffini. Deshalb schlug ich ihnen eine Studie vor, was mir erlaubte, mich grundsätzlich mit der Situation von Küchen auseinanderzusetzen, Neues zu entdecken und Vertrautes zu betrachten. Entstanden ist dann Kitchent, die zu einem Grossteil aus Kupfer besteht. Die Reaktionen der Besucher an der Eurocucina auf die Studie mit Schraubstock, Wassertank, Bibliotheksleiter, dem sechs Meter langen Tisch und dem Cheminée war überwältigend. Über 80 Prozent dieses Konzeptes haben wir dann übernommen für «Mesa».

Spezial Küche ausführlich im PDF-Format =>