

Modernes Handwerk
← „Rei“ von Arushi
Limitierte Auflage
«Rei» bedeutet auf Japanisch Tribut oder Dank und ist auch der Name eines Designobjekts, das eine japanisch-schweizerische Koproduktion ist. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten für das aus der Autoindustrie bekannte Material Carbon entstand die Idee, ein Produkt zu kreieren, das alte japanische Handwerkskunst – wie die Urushi-Lackkunst – und neue Technologien verbindet. Die Farbeffekte, die durch diese Technik entstehen, sind mit einer changierenden Seide vergleichbar. Die mit Lack überzogene Carbonschale thront auf einem lederbezogenen Ring. Da Carbon Wärme leitet, wird auch dem sinnlichen Aspekt des Sitzens Rechnung getragen. Die Objekte wurden vom japanischen Designer Keita Shimizu entworfen. www.arushi.ch

Die handgearbeitete «Nuru»-Leuchtenserie von Udi Nadiv besteht aus asiatischem Wasserbüffelhorn und Holz. Das Licht schimmert je nach Farbton und Beschaffenheit der Hornplättchen ganz unterschiedlich, wodurch jedes Beleuchtungsobjekt zum Unikat wird. Bislang ist «Nuru» als Tisch- und Wandmodell erhältlich.
www.nuru-online.ch

Cannes
Palast der coolen Formen
Unternehmer Jason Maclean hat das Rezept für einen Minimalismus, der trotz kühler Sprache ein entspanntes Gefühl erzeugt.
Apart und anziehend: Klassische Riviera-Architektur im Kontrast zum Design von Eley Kishimoto als Mosaik am Poolrand.

Heiss-kalt: Sessel «Dormitio» von Gio Ponti (L’Abbate) wirkt mit Sofa «Tufty-Time» von Patricia Urquiola (B&B).
Fotos: Gaelle Le Boulicaut

Die Welt designen
Studio Matteo Nunziati
Matteo Nunziati und seine Schweizer Ehefrau Dinah Wille führen in Mailand ein erfolgreiches Designstudio. IdealesHEIM erkundigte sich über den Stand der Dinge.
www.matteonunziati.com

Subtil: «Jazz» für Matteograssi, ein Sofa für den Objektbereich. Modulare Lehnen.

Selbstsicher: Massiv und standfest wirken die Varianten der «Kos Collection» für Poltrona Frau.

Professionell: Schreibtisch, entworfen für VQ Radisson SAS in Dubai, produziert von FEG.

Minusio
Unaufgeregt schön
Mit einem feinen Gespür für den Ort und die regionale Kultur hat der Architekt Hans Peter Oechsli den steinernen Baukörper im steilen Berghang verankert. Wie selbstverständlich ruht das Zuhause für ein Ehepaar in der Landschaft.
Wohnlich: Die gemauerte Feuerstelle ist sowohl von innen wie von aussen benutzbar.

Grenzenlos: Der Wohnbereich öffnet sich sowohl zur Aussicht auf den See wie auch zur üppigen Gartenanlage. (Sofa: Minotti)
Fotos: Thomas Drexel

Zürich
Wohnwelten
Patrick Gmür und Annette Helle haben in -Zürichs Kreis 3 ein unauffälliges Bürohaus umgebaut und in ihrer mehrstöckigen Dachwohnung eine aparte Wohnwelt geschaffen.
Le Corbusier-Reminiszenzen: Die doppelte Raumhöhe erinnert an die Wohnungen der Cité radieuse.

Südliches Flair: Die Mosaikverkleidung ist in der Architektur von Patrick Gmür oft wiederzufinden.
Fotos: Menga von Sprecher

Spezial - Offenheit leben
Kein Einheits-Look: Outdoor-Möbel dienen der Erholung von der Gartenarbeit und schaffen wohnliche Lebensgefühle in Räumen unter freiem Himmel.
Kettal: Die «Maia»-Kollektion von Patricia Urquiola sorgt für Leichtigkeit im Outdoor-Bereich. www.kettal.es

Gandia Blasco: Stil-voller Sessel «Flat» aus Alu und Kunststoff. In Weiss oder Bronze. www.gandiablasco.com