

Kitsch as Kunst can
Hella Jongerius hat längst internationalen Kultstatus erreicht, aber das stört die Designerin kaum: Sie entwirft weiter Stoffe, Keramik und Möbel, die einem zu denken geben.
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Sie ist bodenständig und zurückhaltend: Die Designerin Hella Jongerius.
www.jongeriuslab.com

Der «Worker»-Stuhl von 2006 wurde für Vitra Home Collection entworfen. www.vitra.com

Im Schatten der Bäume
Ein Waldstück im hügeligen Hinterland der Côte d’Azur ist die bauliche Kulisse für den Architekten Antonio Cascio. Zwischen den Bäumen hat er einen Kubus geschaffen, der pure Natürlichkeit und vor allem Ruhe ausstrahlt.
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Der Blick in den luftig gestalteten Wohnbereich enthüllt eine Baumkulisse. (Sofa, Pouf: B & B Italia)

Auf der schlicht möblierten Veranda fokussiert das Auge die Natur. (Tisch und Stühle: B & B Italia).
Fotos: Fabrizio Bergamo

Konkret trifft zauberhaft
Gottfried Honegger, Künstler und Mitbegründer des Hauses für Konkrete und Konstruktive Kunst, hat sich vor rund 50 Jahren in der Nähe von Zürich an einem einsamen Waldrand ein Refugium gebaut. Unter den heutigen Besitzern, der Familie Rotzler, ist die Anlage weiter gewachsen, und der Garten hat sich zu einem Paradies entwickelt. Der Geist der Gastlichkeit umweht den Ort, und schöne Objekte inszenieren sich wie von Zauberhand zu bunten Arrangements in der ländlichen Häuserkulisse.
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In den Wohnbereich fällt über ein seitliches Oberlicht zusätzliches Tageslicht.

Der Waldrand umgibt die Anlage beidseitig.
Fotos: Bruno Helbling

Oase des Wohnens
Gebäude mit Innenhof waren bei den Römern eine beliebte Wohnform. Mitten im Thurgau steht nun ein Atriumhaus des Architekten Ernst Kaderli, das einer vierköpfigen Familie Intimität bietet und die nahe Umgebung trotzdem miteinbezieht.
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Ein schlicht gestalteter Innenhof bildet das pulsierende Zentrum des Einfamilienhauses.

Ein frei stehender Kaminblock strukturiert den offenen Grundriss und trennt den Wohn- vom Essbereich und der Küche.
Fotos: Jürg Zimmermann

Ein Meer von Blüten.
In Marbella, nur wenige Schritte vom Strand entfernt, versteckt sich eine Villa in einem üppigen historischen Park. So romantisch wie seine Lage ist auch die Geschichte des Anwesens.
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Prinz Max zu Hohenlohe baute nach dem Zweiten Weltkrieg Marbellas erstes Ferienhaus.

bild: Orangenbäume, Palmen und Abeliasträucher flankieren den Seerosenkanal im Park vor dem Haus. An den Mauern der Loggia rankt Nachtjasmin empor.
Fotos: Reto Guntli/zapaimages.com

Architektur der Sinne
Das Bad, ob luxuriös, einfach, gross oder klein, wird zum intimen Rückzugsort des Wohnens. Es entwickelt sich zu einem klar gestalteten Raum, der den Bedürfnissen der Benutzer entspricht. Dabei rücken Körper und Seele in das Zentrum.
Behagliche Moderne:
Waschtische «Lito 1», Wanne «Spoon XL» und Badmöbelserie «Buk» bilden eine Einheit. www.shapedesign.ch